Wissenschaft
Dienstag, 6. Januar 2009 - Rückzug des Meereises lässt immer mehr Eisbären hungern
Höhere Temperaturen in der Arktis und damit verbundene Veränderungen der Meereisbedeckung lassen immer mehr Eisbären hungern. Die mächtigen Räuber können weniger Robben fangen, da das Meereis früher abschmilzt und aufbricht. Daher müssen die Eisbären deutlich längere Fastenzeiten in Kauf nehmen.
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Montag, 5. Januar 2009 - Forscher finden Hinweise auf Salicylsäureproduktion im Körper
Der menschliche Körper kann das Schmerzmittel Salicylsäure, ein Abbauprodukt des Wirkstoffs Acetylsalicylsäure, möglicherweise selbst herstellen. Darauf deuten zumindest einige vorläufige Studien schottischer Forscher hin.
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Freitag, 2. Januar 2009 - Die Lebewesen der Erde wuchsen in zwei Riesensprüngen
Seitdem das Leben auf der Erde existiert, hat es enorm an Größe zugelegt: Zwischen den ersten Einzellern und dem Riesenmammutbaum, dem größten Lebewesen überhaupt, liegt etwa ein Faktor von zehn Billiarden, hat jetzt ein internationales Forscherteam berechnet. Der Größenzuwachs kam vor allem in zwei Wachstumsschüben.
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Dienstag, 30. Dezember 2009 - Statistischer Auslese-Effekt benachteiligt Frauen im Job
Die Statistik macht Frauen den beruflichen Aufstieg schwer: Dass sie trotz vergleichbarer Qualifikation eher seltener in Top-Führungspositionen oder an der Spitze einer Organisation zu finden sind, geht laut britischen Forschern auf einen rein statistischen Auslese-Effekt zurück.
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Montag, 29. Dezember 2009 - Männer lassen sich von Kaffee leichter anregen als Frauen
Koffein wirkt bei Männern stärker als bei Frauen. Außerdem setzen erhöhte Wachsamkeit und Aufmerksamkeit schon zehn Minuten nach der ersten Tasse Espresso oder Cappuccino ein, haben spanische Forscher um Ana Adan von der Universität in Barcelona mit Hilfe einiger hundert kaffeetrinkender Studenten herausgefunden.
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Mittwoch, 24. Dezember 2008 - Forscher lassen jungen Wein in Minuten reifen
Elektrische Felder können den langwierigen Reifeprozess von Rotwein beschleunigen. Das sagen chinesische Forscher, die ungenießbaren Rotwein mit dieser Technik schmackhaft machen wollen.
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Dienstag, 23. Dezember 2008 - Titanenwurz stinkt mit Hilfe selbst erzeugter Hitzewellen
Bonner Forscher sind hinter das stinkende Geheimnis der größten Blume der Welt, die Titanenwurz, gekommen: Die bis zu drei Meter hohe Amorphophallus titanium verbreitet ihren üblen, leichenartigen Geruch, indem sie in ihrem Inneren Hitzewellen erzeugt.
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Montag, 22. Dezember 2008 - Forscher untersuchen die Stimmen der Erde
Manchmal ist es ein Glück, nicht besonders gut hören zu können - so wie der Mensch, der schließlich nur einen sehr begrenzten Bereich des Schallspektrums wahrnimmt. Könnte er nämlich Töne hören, die etwa ein Dutzend Oktaven tiefer sind als der tiefste tatsächlich hörbare Ton, käme er wohl überhaupt nicht mehr zur Ruhe.
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Freitag, 19. Dezember 2008 - Warnung vor Kaffee
Schon ein bis zwei Tassen Kaffee in der Schwangerschaft könnten dem Embryo schaden. Eine vergleichbare Menge beeinträchtigte in einer Untersuchung mit Mäusen die Entwicklung des Herzens und führte bis ins Erwachsenenalter zu einer verringerten Herzfunktion. Das hat ein Forscherteam um Scott Rivkees von der Yale Universität in New Haven (USA) nachgewiesen.
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Donnerstag, 18. Dezember 2008 - Aids-Erreger überwindet auch gesundes Vaginalgewebe
Der Aidserreger HIV kann auch direkt durch das gesunde Gewebe der Vagina in den Körper eindringen und dort die Immunzellen attackieren. Er nutzt dabei Lücken aus, die entstehen, wenn sich die Hautzellen in der Gewebeoberfläche der Vagina erneuern.
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Mittwoch, 17. Dezember 2008 - Pferde können Artgenossen anhand der Stimme identifizieren
Pferde erkennen ihre Bekannten am Wiehern. Selbst wenn sie die Angehörigen der eigenen Herde nicht sehen, wissen sie, welche Laute zu welchem Tier gehören, haben britische Forscher gezeigt. Das wirkt zwar auf den ersten Blick recht unspektakulär, tatsächlich steckt dahinter jedoch eine beachtliche Leistung des Gehirns.
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Montag, 15. Dezember 2008 - "Die Chance der ersten Monate"
Den liebevollen und feinfühligen Umgang von Eltern mit ihren neugeborenen Kindern will ein neues Schulungskonzept fördern, das unter anderem von Kinder- und Jugendpsychiatern der Universität Ulm entwickelt wurde. Berührungen, Blickkontakt und ein behutsames Sprechen mit den Säuglingen hätten einen starken Einfluss auf die körperliche und psychische Gesundheit der Kinder, teilt die Hochschule mit.
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Freitag, 12. Dezember 2008 - Ehe mit Zukunft
Die Ehe ist tot. Oder sie liegt zumindest im Sterben, könnte man meinen, wenn man sich die Statistiken ansieht: Immer weniger neue Ehen werden geschlossen, die Scheidungsrate ist hoch, es gibt zunehmend mehr Singles, Alleinerziehende und Paare ohne Trauschein. 1990 heirateten in Deutschland mehr als 516 000 Paare, 2007 waren es nur noch knapp 369 000.
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Donnerstag, 11. Dezember 2008 - "Leichtzigaretten" schaden Stammzellen
Der Rauch sogenannter leichter Zigaretten enthält mehr schädliche Inhaltsstoffe als gewöhnlicher Tabakrauch. Das sagen US-Forscher nach Experimenten mit Stammzellen von Mäusen, die sie Tabakrauch ausgesetzt hatten. Frühere Tests hatten gezeigt, dass Konsumenten solcher Zigaretten unbewusst tiefer inhalieren, wodurch der gewünschte positive Effekt teilweise wieder zunichte gemacht wird.
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Mittwoch, 10. Dezember 2008 - Fleißige Hummeln aus der Kiste
Von März bis Juli herrscht in Rüdiger Schwenks Firma Hochbetrieb. Die Mitarbeiter packen große Kunststoffschachteln und schicken sie in alle Regionen Deutschlands, nach Österreich und in die Schweiz. "Wir liefern in 24 Stunden", sagt Firmenchef Schwenk, als würde es um Schnittblumen gehen. Tatsächlich stecken in den Schachteln, die an üppige Nistkästen erinnern, Hummeln.
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Dienstag, 9. Dezember 2008 - Werdende Mütter sollen Eier essen
Die Überlebenschance von Brustkrebspatientinnen ist höher, wenn ihre Mütter während der Schwangerschaft Eier gegessen haben. Zu dieser ungewöhnlichen Schlussfolgerung kommen US-amerikanische Wissenschaftler nach der Auswertung einer Studie mit Ratten.
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Dienstag, 9. Dezember 2008 - Forscher finden ausgedehnte Gletscher auf dem Mars
Auf dem Mars gibt es auch in mittleren Breiten und damit außerhalb der Polregionen große Gletscher aus Wassereis: Sie sind von einer dünnen Gesteinsschicht bedeckt und liegen vor allem an den Hängen steiler Grate, zeigen neue Radarmessungen der Raumsonde Mars Reconnaissance Orbiter.
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Dienstag, 9. Dezember 2008 - Eidechsen machen vor der Kommunikation auf sich aufmerksam
Eidechsen kündigen wichtige Botschaften mithilfe ihres auffälligen Kehlsacks an. Durch dieses Signal ziehen sie die Aufmerksamkeit ihrer Artgenossen auf sich und beginnen erst danach mit der Übertragung der eigentlichen Mitteilung. Dabei beobachten die Tiere ihre Umgebung: Nur bei störenden Umwelteinflüssen setzen sie ihre Kehlfalte ein, um sich von den Störsignalen abzuheben.
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