Wirtschaft
Dienstag, 9. März 2010 - Europa kritisiert USA nach EADS-Rückzug bei Tankflugzeugen
Der Rückzug der Airbus-Mutter EADS aus dem Bieterrennen um einen Milliardenauftrag für US-Tankflugzeuge hat zu offenen Spannungen zwischen Europa und den USA geführt. Die EU-Kommission wäre "extrem besorgt", falls die Ausschreibung den US-Hersteller Boeing bevorzugt habe, erklärte Handelskommissar Karel De Gucht. Deutschland warnte die USA vor Protektionismus, EADS-Miteigner Frankreich vor "möglichen Folgen".
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Dienstag, 9. März 2010 - Bundesbank verdient wegen Niedrigzins-Politik weniger Geld
Die Bundesbank hat aufgrund der Niedrigzins-Politik in der Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr weniger Geld verdient. Dennoch erzielte die deutsche Zentralbank einen Gewinn von 4,1 Milliarden Euro, wie sie mitteilte. Die Bundesbank überwies den gesamten Gewinn an den Bundeshaushalt. 2008 hatte die Bundesbank noch 6,3 Milliarden Euro Gewinn gemacht. "Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist vor allem auf niedrigere Zinserträge in Euro zurückzuführen", erklärte Bundesbank-Präsident Axel Weber.
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Dienstag, 9. März 2010 - Papandreou fordert Eingreifen der USA gegen Spekulanten
Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat die USA zu einem Eingreifen gegen Spekulanten aufgefordert, die seiner Darstellung nach gezielt gegen Griechenland spekulieren. Eine Verschärfung der Krise in der EU hätte auch für die USA "spürbare Folgen", warnte Papandreou bei einem Besuch in Washington. Berlin und Paris kündigten derweil eine gemeinsame Initiative gegen Spekulanten an.
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Dienstag, 9. März 2010 - Neues Highway-Drama bring Toyota in Erklärungsnot
Ein neuer Zwischenfall mit einem außer Kontrolle geratenen Toyota auf einer US-Autobahn hat den japanischen Autobauer in Erklärungsnot gebracht. Nur mithilfe einer Polizeistreife konnte ein 61-jähriger Fahrer am Montag nahe San Diego in Kalifornien seinen Wagen zum Stillstand bringen, nachdem dieser zuvor auf mehr als 145 Stundenkilometer beschleunigt hatte. Toyota sagte eine Untersuchung zu.
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Dienstag, 9. März 2010 - Grube: Bahn war nicht reif für Börsengang
Die Deutsche Bahn war nach Ansicht ihres neuen Chefs Rüdiger Grube zum Zeitpunkt des ursprünglich geplanten Börsengangs nicht reif für den Gang aufs Parkett. "Wäre der Börsengang im Oktober 2008 geglückt, dann hätten wir schnell ein Problem bekommen", sagte Grube der "Financial Times Deutschland".
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Dienstag, 9. März 2010 - Daimler verkauft Beteiligung an indischem Autobauer Tata
Daimler hat sich von seiner Beteiligung am indischen Autokonzern Tata Motors getrennt: Der Stuttgarter Autobauer verkaufte nach eigenen Angaben seine Tata-Anteile in Höhe von 5,34 Prozent über den Kapitalmarkt an verschiedene Investorengruppen. Der Konzern erzielt durch den Verkauf rund 300 Millionen Euro, nachdem der Aktienkurs von Tata Motors insbesondere 2009 deutlich gestiegen war.
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Dienstag, 9. März 2010 - Sarkozy fordert internationale Finanzierung von Akws
Frankreich hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, Hindernisse für den Bau von Atomkraftwerken in Schwellenländern zu beseitigen. Bei einer Konferenz in Paris setzte sich Präsident Nicolas Sarkozy dafür ein, die Förderung solcher Projekte durch internationale Entwicklungsbanken zu ermöglichen. Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Yukiya Amano, sagte, die Stromerzeugung aus Kernkraft könne "einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung" leisten und "den Klimawandel abschwächen".
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Dienstag, 9. März 2010 - Paris und Berlin wollen offenbar Spekulanten bremsen
Deutschland und Frankreich wollen offenbar Spekulationsgeschäfte gegen Staaten und große Unternehmen mit einer gemeinsamen Initiative eindämmen: Dazu solle der Handel mit bestimmten Wertpapieren beschränkt oder sogar komplett verboten werden, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Regierungsvertreter in Berlin und Paris kündigten demnach an, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy einen Brief an EU-Kommissionschef José Manuel Barroso schreiben wollten, in dem dieser zum Handeln aufgefordert werde.
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